Von Schweinen. Und Grippe.
Wir alle haben es mitbekommen: Die Perle aus der Uckermark, Little Miss Sunshine Westerwelle, die Mitglieder ihres (zukünftigen) Kabinetts und Beamte der Ministerien sowie nachgeordneter Behörden und die Bundeswehr sollen mit einem Impfstoff ohne Verstärker vor Schweinegrippe geschützt werden.
"Zweiklassenmedizin" schreit das Volk. "Er wisse gar nicht, aus welchen Gründen der eine Impfstoff so und der andere so bestellt worden sei" murmelt offensichtlich ungerührt der verantwortliche Innenminister Schäuble und rollt seiner Wege.
So weit die mittlerweile übliche Stammtischdiskussion, die abermals im Grau des Alltags verschwindet, ohne das jemand auf die Straße geht oder gar Barrikaden brennen. Nun denn.
Subtil zweifelhaft wird es für den interessierten Beobachter medialer Kommunikation, wenn man sich die Äußerungen der verantwortlichen Sprecher ansieht. „Wir haben 200 000 Dosen des nicht-adjuvantierten (keine zweifelhaften Wirkverstärker, Red.) Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft“, sagte Christoph Hübner, Sprecher des Bundesinnenministeriums, dem Nachrichtenmagazin 'Spiegel'. Und eine Kollegin ergänzt: "Das Beschaffungsamt des Innenministeriums hat mit dem Hersteller Baxter schon vor vielen Monaten einen Vertrag abgeschlossen, den man einhalten muss".
Hier sind augenscheinlich leidlich talentierte PR-Profis am Werk. Nimmt man sich nämlich die Zeit, hinter diese vordergründig rechtfertigenden Statments zu schauen, kann man Folgendes festhalten:
1. scheint es selbstverständlich, seitens der Bundesregierung nicht öffentliche Verträge mit der Pharma-Industrie zu schließen.
2. werden offensichtlich frühzeitig Vorsorgemaßnahmen für die Bundesregierung getroffen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt.
3. wird blinder Aktionismus einer vernünftigen und kompetent untermauerten Handlungsweise vorgezogen.
Und das alles wird in dieser Form als Erklärung in die debatte geworfen.
Gute Nacht.
"Zweiklassenmedizin" schreit das Volk. "Er wisse gar nicht, aus welchen Gründen der eine Impfstoff so und der andere so bestellt worden sei" murmelt offensichtlich ungerührt der verantwortliche Innenminister Schäuble und rollt seiner Wege.
So weit die mittlerweile übliche Stammtischdiskussion, die abermals im Grau des Alltags verschwindet, ohne das jemand auf die Straße geht oder gar Barrikaden brennen. Nun denn.
Subtil zweifelhaft wird es für den interessierten Beobachter medialer Kommunikation, wenn man sich die Äußerungen der verantwortlichen Sprecher ansieht. „Wir haben 200 000 Dosen des nicht-adjuvantierten (keine zweifelhaften Wirkverstärker, Red.) Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft“, sagte Christoph Hübner, Sprecher des Bundesinnenministeriums, dem Nachrichtenmagazin 'Spiegel'. Und eine Kollegin ergänzt: "Das Beschaffungsamt des Innenministeriums hat mit dem Hersteller Baxter schon vor vielen Monaten einen Vertrag abgeschlossen, den man einhalten muss".
Hier sind augenscheinlich leidlich talentierte PR-Profis am Werk. Nimmt man sich nämlich die Zeit, hinter diese vordergründig rechtfertigenden Statments zu schauen, kann man Folgendes festhalten:
1. scheint es selbstverständlich, seitens der Bundesregierung nicht öffentliche Verträge mit der Pharma-Industrie zu schließen.
2. werden offensichtlich frühzeitig Vorsorgemaßnahmen für die Bundesregierung getroffen, von denen die Öffentlichkeit nichts erfährt.
3. wird blinder Aktionismus einer vernünftigen und kompetent untermauerten Handlungsweise vorgezogen.
Und das alles wird in dieser Form als Erklärung in die debatte geworfen.
Gute Nacht.
Clooney - 22. Okt, 01:16
